Die Jugendamtsumlage des Kreises Kleve steigt auch in den kommenden Jahren.
Hierfür verantwortlich sind im Wesentlichen die Kosten für „Hilfen zu Erziehung“. Die Fallzahlen liegen im Kreis Kleve über dem Landesdurchschnitt. Aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion zeigt sich an dieser Stelle ein konzeptioneller Handlungsbedarf.
Kreistagsfraktion
An den Landrat des Kreises Kleve
Herrn W. Spreen im Hause
26.01.2012 rk/mv
Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 29.02.2012
Sitzung des Kreisausschusses am 01.03.2012
Sitzung des Kreistages am 22.03.2012
hier: Kreishaushalt/ Jugendamtsumlage
Sehr geehrter Herr Landrat,
die Jugendamtsumlage des Kreises Kleve steigt auch in den kommenden Jahren.
Hierfür verantwortlich sind im Wesentlichen die Kosten für „Hilfen zu Erziehung“. Die Fallzahlen liegen im Kreis Kleve über dem Landesdurchschnitt. Aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion zeigt sich an dieser Stelle ein konzeptioneller Handlungsbedarf.
Die SPD-Kreistagsfraktion beantragt deshalb:
Der Kreistag beauftragt die Verwaltung ein Präventionskonzept zu entwickeln, das die Lebenslagen der hilfebedürftigen Kinder und Jugendlichen aller Altersgruppen berücksichtigt. Als Grundlage könnte hierfür das bereits installierte und bewährte Präventionsprojekt AHOI dienen.
Durch dieses Konzept soll vorrangig die Situation der Kinder und Jugendlichen verbessert und mittelfristig die Kosten für „Hilfen zur Erziehung“ gesenkt werden. Dieses Konzept kann in der Verbindung von Jugendhilfe und Schule auch in die regionale Bildungsplanung eingehen.
Orientierung für ein solches Konzept bieten „MoKi“ (Monheimer Kinder- und Jugendinitiative) und die Bemühungen der Landesregierung im Rahmen der Modellprojekte „Präventionsketten“.
Mit freundlichen Grüßen
Roland Katzy Thorsten Rupp
Vorsitzender Geschäftsführer
Kopie an: CDU-Fraktion, FDP-Fraktion, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Fraktion Alternative Linke