Das Thema „Übergangsystem Schule – Beruf“ auf die Tagesordnung des nächsten Kreisausschusses zu setzen und den Ausschuss zu diesem TOP um Fachleute aus den Fachausschüssen (Soziales, Jugendhilfe und Schule) zu erweitern.
Der Kreis hat die Aufgabe der kommunalen Koordinierung mit dem Ziel eines nachhaltigen und systematischen Übergangs Schule – Beruf mit den Teilbereichen Berufs- und Studienorientierung, Berufsvorbereitung und Übergang in Ausbildung/Studium. Der Kreis hat die erforderlichen Abstimmungsprozesse zu organisieren.
An den Landrat des Kreises Kleve
Herrn W. Spreen im Hause
24.04.2012 rk/mv
Antrag zur Umsetzung des neuen Übergangssystems Schule – Beruf
Sehr geehrter Herr Landrat,
die SPD-Fraktion im Kreistag fordert den Landrat auf:
1. Das Thema „Übergangsystem Schule – Beruf“ auf die Tagesordnung des nächsten Kreisausschusses zu setzen und den Ausschuss zu diesem TOP um Fachleute aus den Fachausschüssen (Soziales, Jugendhilfe und Schule) zu erweitern.
Dieses Thema kann nur in einem übergreifenden Ausschuss erörtert werden, dies ist der Kreisausschuss.
2. Das Bildungsbüro und mit ihm die Gremien Bildungskonferenz und Lenkungskreis können dieses wichtige Thema vorbereiten. Die Entscheidungskompetenz liegt im Kreisausschuss und im Kreistag.
3. Der Kreis hat die Aufgabe der kommunalen Koordinierung mit dem Ziel eines nachhaltigen und systematischen Übergangs Schule – Beruf mit den Teilbereichen Berufs- und Studienorientierung, Berufsvorbereitung und Übergang in Ausbildung/Studium. Der Kreis hat die erforderlichen Abstimmungsprozesse zu organisieren.
Begründung:
Ausgehend von der Beschlussfassung im Ausbildungskonsens NRW 2011 hat das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW im Benehmen mit dem Schul- und dem Jugendministerium ein Konzept vorgelegt, das den Übergang von der Schule in den Beruf, oder ins Studium systematisch vorbereitet und begleitet.
Im Zentrum steht die Zukunft der Jugendlichen und der Bedarf der Wirtschaft nach Fachkräften.
Die Umsetzung soll bis 2016/2017 (Ausbaustand) erfolgen. Erste Veränderungen in den Angeboten der Berufskollegs greifen schon im Schuljahr 2013/2014 mit dem Wegfall der Berufsgrundschuljahre.
Der Kreis Kleve ist in besonderer Weise gefordert: Gut (beruflich) orientierte Jugendliche können tragfähige Entscheidungen zu ihren realistischen Anschlussperspektiven treffen, um eine selbstbestimmte, berufliche Existenz aufzubauen.
Mit freundlichen Grüßen
Roland Katzy Thorsten Rupp
Vorsitzender Geschäftsführer
Kopie an: CDU-Fraktion, FDP-Fraktion, Bündnis 90/Die Grünen, Fraktion Alternative Linke