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SPD-Kreistagsfraktion Kleve.

„Das landwirtschaftliche „Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Riswick“ ist eine wichtige Einrichtung im Kreis Kleve – nicht nur für die Landwirtschaft vor Ort, der sie mit Rat und Tat zur Seite steht, sondern auch für die Aus- und Weiterbildung von Landwirten im ganzen Land und die Forschung zur Verbesserung der Landwirtschaft“, ist Jürgen Franken, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, begeistert. „Wir freuen uns, eine solche Einrichtung im Kreis Kleve zu haben!“.

Die SPD-Kreistagsfraktion Kleve informierte sich während eines Besuches im „Haus Riswick“ über die dort geleistete Arbeit und die Lage der Landwirtschaft im Kreis Kleve. Neben der Vorstellung des Hauses stand auch der Austausch über die Lage der Landwirtschaft im Kreis Kleve auf der Tagesordnung. Der Leiter der Einrichtung, Dr. Franz-Josef Stork, erläuterte, dass aktuell die Milchbauern im Kreis Kleve immer noch unter den niedrigen Abnahmepreisen zu leiden hätten. „Seit drei Jahren gehen die Erlöse für den verkauften Liter Milch zurück, einige Landwirte könnten nicht einmal mehr annähernd kostendeckend produzieren“, so Dr. Stork. Damit einher geht der Trend zu Großbetrieben: Seit 2010 hat sich der Milchviehbestand der Höfe im Kreis Kleve im Schnitt von 76 auf 114 erhöht, während die Zahl der Betriebe um mehr als 120 zurückgegangen ist. Diese Entwicklung gefährde vor allem die 65% der Milchbauern, für die der Hof immer noch Haupterwerbsbetrieb ist.

Veröffentlicht am 17.12.2016

Eine deutliche Mehrheit in der SPD-Kreistagsfraktion spricht sich für den Schutz des Reichswaldes und gegen die geplante Konzentrationszone für Windräder in Kranenburg aus. Thorsten Rupp, stellvertretender Vorsitzender  der Kreistagsfraktion, erklärt dazu: „Dem Wald wohnt ein besonderer Zauber inne. Er ist mehr als nur eine Ansammlung von Bäumen, daher braucht er unseren besonderen Schutz.“

Im landesweit unterdurschnittlich bewaldeten Kreis Kleve bildet der Reichswald mit seinen 5000 ha Fläche den größten zusammenhängenden öffentlichen Staatsforst in Nordrhein-Westfalen und damit ein wichtiges Erholungsgebiet. „Dass wir diesen Forst schützen wollen, bedeutet nicht gleichzeitig, dass wir uns grundsätzlich gegen die Errichtung von Windkraftanlagen aussprechen. Im Gegenteil: Wir wollen Windenergie weiter ausbauen und fördern, aber nur an Stellen, an denen die Einschnitte in die Umwelt so gering wie möglich sind“, erklärt Rupp weiter. „Der sensible Naturraum Reichswald gehört für uns nicht dazu.“

Veröffentlicht am 07.10.2016

SPD-Kreistagsfraktion informierte sich beim Naturschutzzentrum im Kreis Kleve

Die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion besuchten jetzt das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve im denkmalgeschützten Haus Weegh in Rees-Bienen. Der Geschäftsführer des Naturschutzzentrums Dr. Ulrich Werneke informierte die SPD-Kreispolitikerinnen und –politiker über die vielfältige Arbeit des Naturschutzzentrums im Kreis Kleve von Straelen bis Emmerich.

 „Das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. erfüllt die Aufgaben einer Biologischen Station. Schwerpunkte der Arbeit sind die Erarbeitung und Umsetzung von Pflege- und Entwicklungskonzepten für Schutzgebiete, die Beratung von Behörden, Verbänden,  Landwirten und Privatpersonen in ökologischen Fragen die Durchführung und Konzeptionierung von Artenschutzprojekten sowie die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit“, erläutert Dr. Werneke der SPD-Kreistagsfraktion.

Veröffentlicht am 11.08.2016

Die SPD-Kreistagsfraktion beantragt, in die Tagesordnung für die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Strukturplanung am 21.09.2016 den Tagesordnungspunkt

Vorstellung des Naturschutzzentrums im Kreis Kleve e.V.

aufzunehmen und im Rahmen dieses Tagesordnungspunktes dem Geschäftsführer des Vereins, Herrn Dr. Ulrich Werneke, Gelegenheit zu geben, das Naturschutzzentrum, die Ziele und Aufgaben sowie seine Organisation und Finanzierung darzustellen.

Dabei sind insbesondere auch die Beziehungen zum Kreis Kleve und ihre Gestaltung von Interesse.

http://www.spd-kreistagsfraktion-kleve.de/dl/TOP_U_+_S_Naturschutzzentrum_Kreis_Kleve.pdf

Veröffentlicht am 09.07.2016

Die SPD Kreistagsfraktion lehnt die CDU/FDP-Resolution gegen den Entwurf des Landesnaturschutzgesetzes ab, so Jürgen Franken, Fraktionsvorsitzender und Sigrid Eicker, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion.

„Diese Resolution ist eine reine Kampagne gegen die Landesregierung und wirft wohl schon ihre Schatten auf den bevorstehenden Landtagswahlkampf voraus,“ so der Fraktionschef. „Wir haben es hier mit einem Gesetzesentwurf der Landesregierung entsprechend der Absprachen im Koalitionsvertrag zu tun, der sich in der Anhörung und Beteiligung befindet. Der Kreis Kleve hat bereits mit zwei Schreiben im August und Dezember 2015 seine Stellungnahme abgegeben. Hier wurde das als Geschäft der laufenden Verwaltung abgetan. Der Fachausschuss, der Kreisausschuss und der Kreistag wurden überhaupt nicht beteiligt. Jetzt sollen wir einer Resolution von CDU/FDP  zustimmen, die fast inhaltsgleich der Stellungnahme der Verwaltung entspricht. Diese Resolution ist nicht erforderlich, sondern überflüssig. Politische Kronzeugen müssen sich CDU und FDP schon irgendwo anders suchen,“ Franken weiter.

Veröffentlicht am 30.06.2016

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