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SPD-Kreistagsfraktion Kleve.

Veröffentlichungen 2014 :

18.11.: SPD-Kreistagsfraktion Kleve sichert Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve Unterstützung zu


SPD-Kreistagsfraktion im Gespräch mit der Diakonie

Auf Einladung des Betreuungsvereins der Diakonie im Kirchenkreis Kleve informierte sich jetzt die SPD-Kreistagsfraktion Kleve über die Arbeit des Betreuungsvereins im Haus der Diakonie in Goch.

„Viele Menschen benötigen Hilfe, Unterstützung und Begleitung. Sie sind in schwierigen Lebenssituationen alleine, da sie keine Angehörigen haben, die sich um sie kümmern wollen oder können. Wenn Menschen wichtige Bereiche ihres Lebens nicht mehr ohne Hilfe meistern können, brauchen sie eine gesetzliche Betreuung“, erläutert Helma Bertgen vom Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve den Mitgliedern der SPD-Kreistagsfraktion die Hintergründe der Arbeit des Betreuungsvereins.

„Im Kreis Kleve besteht für rund 5.400 Menschen eine gesetzliche Betreuung. Davon werden rund 3.400 Betreuungen ehrenamtlich durchgeführt. Den Betreuungsvereinen kommt dabei die wichtige Aufgabe zu, die ehrenamtlichen Betreuer bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit zu unterstützen, indem sie ein zuverlässiges System der Begleitung, Beratung und Hilfe garantieren. Im Dezember 2008 hat der Kreistag Kleve deshalb beschlossen, unter anderem mit der Diakonie im Kreis Kleve einen Vertrag über die Arbeit des Betreuungsvereins zu schließen, der Ende 2015 für die Jahre ab 2016 fortgeführt werden kann“, so der Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Kleve, Pfarrer Joachim Wolff.

„Die Betreuungsvereine haben vor allem die Aufgaben, ehrenamtliche Betreuer/innen zu gewinnen, diese zu schulen, fortzubilden und zu beraten. Außerdem informieren sie über Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen. Der Betreuungsverein der Diakonie begleitet aktuell rund 500 ehrenamtliche Betreuer/innen, die sich um gut 640 kranke und behinderte Menschen kümmern“, erklärt Theo Peters vom Betreuungsverein der Diakonie.

„In den vergangen Jahren hat sich die Anzahl der begleiteten ehrenamtlichen Betreuer/innen von 200 auf jetzt 500 vervielfacht, während die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betreuungsvereins und die Kreisförderung nicht annähernd im gleichen Umfang gestiegen sind. Vor dem Hintergrund der Altersentwicklung im Kreis Kleve ist davon auszugehen, dass der Bedarf an Beratung und Betreuung weiter steigen wird“, ist sich das Gocher SPD-Kreistagsmitglied, Gerd Engler, sicher.

 „Die SPD-Kreistagsfraktion hat sich von der guten Arbeit des Betreuungsvereins der Diakonie einen eigenen Eindruck verschafft und wird sich für die Fortführung der Arbeit einsetzen. Diese wichtige Arbeit des Betreuungsvereins ist aber gefährdet, weil die Arbeit unterfinanziert ist“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Jürgen Franken. „Die SPD-Fraktion wünscht der Diakonie viel Erfolg bei den Verhandlungen zur Fortführung des bisherigen Vertrages. Klar ist für die SPD-Fraktion aber schon jetzt, dass es bei den bisherigen Vertragsbedingungen nicht bleiben kann“.

 

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